Neues Leben, XXL ade!
Selbsthilfegruppe Adipositas-OP Oberpfalz

Adipositas-OP

 

Ein chirurgischer Eingriff ist keine einfache, schnelle Lösung!

Nur bei extremer Adipositas (BMI ≥ 40) beziehungsweise einem BMI ≥ 35 mit erheblichen Folgekrankheiten (zum Beispiel Diabetes mellitus Typ 2) besteht nach dem Scheitern einer konservativen Therapie die Möglichkeit einer operativen Behandlung.

Die Entscheidung für eine adipositaschirurgische Operation  und die Wahl der geeigneten Operationsmethode sollten eingehend mit einem Adipositas-Chirurgen

besprochen werden.

Ich möchte hier nur einige Methoden vorstellen, wobei bei jeder ein Link auf eine Internetseite verweist, auf der man mehr Informationen zu dieser Operationsmethode bekommt.

 

Es wird grundsätzlich unterschieden zwischen folgenden Methoden – den restriktiven Methoden (die Nahrungszufuhr wird begrenzt), den malabsoptiven Methoden (Einschränkung der Verstoffwechselung der zugeführten Nahrung) und einer Kombination aus beiden.

Alle vorgestellten Operationsmethoden können über eine Schlüssellochoperation (Laparoskopie/minimalinversiv) durchgeführt werden (bis auf Magenballon, da wird nicht operiert).

Wichtig: Bitte beachten Sie, dass Sie sich im ersten Jahr alle 3 Monate zum Follow-up melden. Die spätere ärztliche Betreuung wird individuell abgestimmt. Es muss eine lebenslange ärztliche Kontrolle erfolgen.

 

Weiterführender Link: NETDOKTOR

 

Operationsmethoden:

Magenballon

Magenband

Schlauchmagen

Magenbypass

Biliopankreatische Diversion

Biliopankreatische Diversion mit Duodenalswitch

 

 

 

Magenballon (restriktiv)

Der Magenballon wird ohne Operation über die Speiseröhre in den Magen eingeführt und gefüllt. Dadurch kommt schon nach relativ wenig Nahrungsaufnahme ein Sättigungsgefühl.

Da die Haltbarkeit aber maximal 6 Monate beträgt, wird nur ein begrenzter Erfolg erzielt, wenn der Patient nicht diese Zeit nutzt, sein Essverhalten zu ändern und eine vorgeschriebene Diät einzuhalten.

 

Weiterführender Link: NETDOKTOR

Oder: WIKIPEDIA

 

 

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Magenband (restriktiv)

Bei dieser Operation wird ein Silikonring um den oberen Teil des Magens gelegt. Dieser Silikonring ist mit einem Port verbunden, der unter der Haut im Gewebe verankert ist.

Über diesen Port kann der Silikonring in seinem Durchmesser verstellt werden.

So entsteht ein kleiner Vormagen, der sogenannte Pouch, durch den die Nahrungsaufnahme beschränkt wird

 

Weiterführender Link: NETDOKTOR

Oder: WIKIPEDIA

 

 

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Schlauchmagen (restriktiv)

Bei dieser Operation (Sleeve-Resektion genannt) wird ein größerer Teil des Magens entfernt, dabei wird aus dem vorher sackförmigen Magen ein Schlauch.

Auch hier ist die Nahrungsaufnahme beschränkt.

 

Weiterführender Link: NETDOKTOR

Oder: WIKIPEDIA

 

 

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Magenbypass (vornehmlich restriktiv, gering malabsoptiv)

Bei einer Magenbypass-Operation (Roux-en-Y-Magenbypass) wird der Magen zunächst durch eine Naht verkleinert. Dann legt der Chirurg eine Umleitung zu einem tiefer gelegenen Dünndarmstück und schließt es an dem kleinen Restmagen an.

Dadurch gelangt die Nahrung nicht mehr in den Magen sondern direkt in den Dünndarm.

Damit wird erreicht, dass für die Fettverdauung ein kürzerer Darmabschnitt zur Verfügung steht, ca. 40% des Fettes werden nicht verdaut.

Bei zu hoher Zuckeraufnahme kann es zum sogenannten „Dumping“ (Sturzentleerung von Zucker aus dem Restmagen mit nachfolgender Blutzuckerregulation und Nebeneffekten, wie Übelkeit und Schweißausbruch) kommen, zu viel Fett im Essen kann zu Durchfall führen.

 

Weiterführender Link: NETDOKTOR

Oder: WIKIPEDIA

 

 

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Biliopankreatische Diversion (BPD)  (malabsoptiv)

Bei der biliopankreatischen Teilung (englisch: biliopancretic diversion = BPD) wird im Prinzip ein Schlauchmagen gebildet, der ähnlich dem Bypass weiter unten mit dem Dünndarm verbunden wird.

Auch hier kann es zum „Dumping“-Syndrom kommen.

 

Weiterführender Link: NETDOKTOR

 

Oder: WIKIPEDIA

 

 

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Biliopankreatische Diversion mit Duodenalswitch 

(Kombination restriktiv und malabsoptiv)

Bei der biliopankreatischen Teilung (englisch: biliopancretic diversion = BPD) wird im Prinzip zuerst ein Schlauchmagen gebildet, der ähnlich dem Bypass weiter unten mit dem Dünndarm verbunden wird.

Bei dieser Operationsmethode gibt es kein „Dumping“, da hier der Magenpförtner erhalten bleibt.

 

 

Weiterführender Link: WIKIPEDIA

 

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